Warum ein Leerschott eigene Dokumentation braucht
Ein Leerschott ist kein Provisorium. Es verschließt eine Öffnung ohne Medien und muss dabei denselben Feuerwiderstand erreichen wie die angrenzende Decke. Gleichzeitig ist es für eine spätere Nachbelegung gedacht: Dann wird es geöffnet, Kabel oder Rohre werden eingezogen, und das Schott wird nach einem passenden Nachweis wieder verschlossen.
Wer bei der Nachbelegung nicht weiß, welches System im Leerschott steckt, kann kaum beurteilen, ob der Wiederverschluss zulässig ist. Die Dokumentation schließt diese Lücke.
- Eindeutige Schott-Nr. und Lage, damit die Reserve im Schottplan auffindbar ist
- Öffnungsform und Maße der freien Öffnung
- Verwendetes Verschlusssystem und Nachweis
- Deckendicke und geforderte Feuerwiderstandsdauer
- Hinweis, ob und wofür eine Nachbelegung vorgesehen ist
- Kennzeichnungsschild am Leerschott





