Was gehört in eine professionelle Arbeitszeiterfassung?
Eine lückenlose Dokumentation der Arbeitszeit ist das Fundament für eine faire Lohnabrechnung und eine präzise Nachkalkulation im Handwerk. Nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts müssen Arbeitgeber ein System zur Erfassung der täglichen Arbeitszeit bereitstellen. Hierbei kommt es vor allem darauf an, Beginn, Ende und die tatsächliche Dauer der Arbeit nachvollziehbar festzuhalten.
Für Handwerksbetriebe reicht ein reines 'Kommen und Gehen' jedoch selten aus. Um den Arbeitsalltag auf Montage oder der Baustelle abzubilden, sollten neben den reinen Uhrzeiten auch projektrelevante Daten erfasst werden. Dazu gehören der Kunde, die Baustelle und die konkrete Tätigkeit.
- Präzise Erfassung: Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pausen minutengenau dokumentieren.
- Tätigkeitsbeschreibung: Aussagekräftige Angaben wie 'Montage Unterverteilung EG' statt ungenauer Sammelbegriffe.
- Projektzuordnung: Stunden direkt dem passenden Auftrag oder Kunden zuweisen.





