Was gehört in eine professionelle Auftragserteilung?
Eine Auftragserteilung sollte möglichst eindeutig festhalten, wer welche Leistung zu welchen vereinbarten Bedingungen beauftragt. Gerade bei Handwerksleistungen reicht eine kurze Nachricht wie „Passt, könnt ihr machen.“ für die spätere Nachvollziehbarkeit häufig nicht aus. Besser ist eine strukturierte Dokumentation, die alle Beteiligten absichert.
Existiert bereits ein detailliertes Angebot, muss nicht jede Position vollständig neu beschrieben werden. Stattdessen kann beispielsweise eindeutig auf das Angebot Bezug genommen werden: „Hiermit werden die Leistungen gemäß Angebot Nr. 2026-184 vom 20.08.2026 beauftragt.“ Zusätzliche Änderungen sollten jedoch ebenfalls präzise dokumentiert werden, beispielsweise: „Zusätzlich zum Angebot wird die Installation einer weiteren Außensteckdose beauftragt.“ So lässt sich später ohne Zweifel nachvollziehen, welche Leistungen tatsächlich freigegeben wurden.
- Eindeutige Daten von Auftraggeber und Auftragnehmer
- Konkreter Objekt- beziehungsweise Leistungsort
- Bezug zu einem bestehenden Angebot und der Angebotssumme
- Geplanter Ausführungszeitraum oder Fertigstellungstermin
- Zusätzliche, vom Angebot abweichende Vereinbarungen
- Datum der Auftragserteilung und Bestätigung der Beteiligten





