Aufgabe und Aufbau einer Sicherheitsstromversorgung
Eine Sicherheitsstromversorgung dient dazu, lebenswichtige elektrische Einrichtungen bei Ausfall der allgemeinen Stromversorgung in Betrieb zu halten. Im Brandschutz betrifft dies vor allem Anlagen, die der Personenrettung, der Brandbekämpfung oder der Evakuierung dienen. Für das Prüfprotokoll ist eine klare begriffliche Abgrenzung der verschiedenen Systemebenen entscheidend.
Es muss präzise unterschieden werden zwischen der Sicherheitsstromquelle (z. B. Netzersatzanlage, Zentralbatteriesystem oder USV), dem Sicherheitsverteiler (der über eigene Brandabschnitte und Trennungen verfügt) und dem eigentlichen, versorgten Brandschutzsystem (wie BMA, SAA oder RWA). Nur wenn alle drei Glieder dieser Kette fehlerfrei ineinandergreifen, ist die Funktion im Ernstfall gewährleistet.
- Sicherheitsstromquelle: Liefert die Energie unabhängig vom öffentlichen Netz.
- Sicherheitsverteiler: Verteilt die Energie über gesicherte, getrennte Wege.
- Brandschutzsystem: Der eigentliche Verbraucher, der im Notfall funktionieren muss.





