Was gehört in ein Prüfprotokoll für Feuerlöscher?
Eine Feuerlöscherprüfung muss für Kunden, Behörden und Versicherungen lückenlos und nachvollziehbar dokumentiert werden. Neben den allgemeinen Daten wie Kunde, Objekt, Etage und dem genauen Standort im Gebäude muss jeder Feuerlöscher eindeutig identifizierbar sein. Hierzu gehören Hersteller, Modell, Löschmitteltyp, Baujahr sowie die individuelle Gerätenummer des Herstellers.
Im eigentlichen Prüfteil wird der technische und äußere Zustand des Gerätes detailliert bewertet. Relevante Bauteile wie der Druckbehälter, die Armaturen, die Auslöseeinrichtung, Schlauchleitungen, Düsen sowie die ordnungsgemäße Kennzeichnung müssen auf Beschädigungen, Risse und Korrosion untersucht werden. Die DGUV weist darauf hin, dass für einen zuverlässigen Betrieb die regelmäßige Wartung und Überprüfung von Funktionsbereitschaft und Sicherheit unter Beachtung der einschlägigen Regelwerke und Herstellerangaben zwingend erforderlich ist.
Festgestellte Mängel sowie alle vor Ort durchgeführten Wartungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen (z. B. der Austausch von Dichtungen oder Schlauchleitungen) müssen im Protokoll exakt festgehalten werden, um die Betriebsbereitschaft lückenlos nachzuweisen.





