Brandschutz5 Min Lesezeit

Leerschott (Reserveabschottung) in Schachtwand – Ausführungs- und Abnahmeprotokoll

Installationsschächte werden selten endgültig belegt. Wer Reserveöffnungen in der Schachtwand für spätere Kabel oder Leitungen vorhält, muss sie bis dahin als Leerschott brandschutztechnisch verschließen und dokumentieren. Die Vorlage erfasst Lage, Öffnungsmaße, Wanddicke, Abschottungssystem und Nachweis jeder Reserveöffnung. So wissen Errichter, Fachbauleitung und spätere Gewerke, wo Reserve vorhanden ist und wie sie verschlossen wurde.

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What is the “Leerschott (Reserveabschottung) in Schachtwand – Ausführungs- und Abnahmeprotokoll” template for?

Reserveöffnungen in Schachtwänden als Leerschott verschließen und belegen: Lage, Maße, System, Nachweis, Fotos und Abnahme in einem digitalen Protokoll.

Use case
Brandschutz
Captured data
Projektdaten mit Bauvorhaben, Geschoss und Brandschutzkonzept-Index, Block je Reserveöffnung mit Schott-Nr., Lage und Ausführungsdatum, Öffnungsform rund oder rechteckig mit Maßen und Abstand
Result
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Inhalt der Vorlage

Was ist in dieser Vorlage enthalten?

Projektdaten mit Bauvorhaben, Geschoss und Brandschutzkonzept-Index

Block je Reserveöffnung mit Schott-Nr., Lage und Ausführungsdatum

Öffnungsform rund oder rechteckig mit Maßen und Abstand

Wanddicke und geforderte Feuerwiderstandsdauer mit Warnung

Verschluss herstellerneutral, etwa Steine/Kissen oder Weichschott

Nachweis Z-19.53-2423 mit Geltungsdauer laut Dokument

Fotos der leeren Öffnung, des Verschlusses und des Schilds

Abnahme mit Übereinstimmungserklärung und Schottplan-Anhang

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Reserveöffnungen im Schacht festhalten

Dokumentieren Sie jedes Leerschott so, dass die spätere Nachbelegung sauber anknüpfen kann.

Leerschotts im Installationsschacht: worauf es ankommt

Ein Leerschott ist eine Abschottung ohne Medien – die Öffnung ist als Reserve angelegt und bleibt bis zur Nachbelegung dicht verschlossen. Für die Dokumentation zählen deshalb vor allem Lage, Maße und das verwendete Verschlusssystem, denn darauf baut später das Gewerk auf, das die Reserve nutzt.

In Schachtwänden liegen Reserveöffnungen oft neben bereits belegten Kabelschotts. Eine eindeutige Schott-Nr. und ein Eintrag im Schottplan verhindern, dass ein Leerschott später übersehen oder unbemerkt geöffnet wird.

  • Geschoss und genaue Lage der Reserveöffnung
  • Öffnungsform und Maße
  • Abstand zu benachbarten Abschottungen
  • Wanddicke und geforderte Feuerwiderstandsdauer
  • Verschlusssystem und Nachweis
  • Kennzeichnungsschild als Leerschott

Verschlusssystem, Typicals und Nachweis in der Vorlage

Die Vorlage ist herstellerneutral; für Hilti-Systeme sind die passenden Typicals mit Links zu den Originalunterlagen des Herstellers hinterlegt. Für Leerschotts in Schachtwänden sind 2 Typicals mit dem Brandschutzstein CFS-BL P und dem flexiblen Brandschutzstein CFS-FS enthalten, laut Typicals für S 90.

Als Nachweis nennt der Katalog Z-19.53-2423, Geltungsdauer laut Dokument bis 12.12.2029 (Stand 14.10.2026). Die Vorlage zeigt diesen Status beim gewählten Typical und warnt, wenn mehr als die im Typical angegebene Feuerwiderstandsdauer gefordert ist. Den Nachweis hängen Sie als PDF an; der Export fügt ihn hinten an und sichert ihn mit einer SHA-256-Prüfsumme.

Von der Reserve zur Nachbelegung

Wird ein Leerschott später belegt, wird aus der Reserveöffnung eine Kabel- oder Kombiabschottung. Dokumentieren Sie diesen Schritt neu – die Vorlage verweist dafür auf die eigene Vorlage Nachbelegung – und nennen Sie die ursprüngliche Schott-Nr. So bleibt die Historie der Öffnung vollständig.

Bis dahin erfasst der Status jede Abweichung, etwa einen nicht passenden Verschluss, mit Einstufung wesentlich (vBG nötig) oder nicht wesentlich (Herstellerbestätigung), und jeden Mangel mit Zuständigkeit und Frist. Errichter und Fachbauleitung oder Bauleitung unterschreiben die Abnahme und tragen die Verantwortung für den Nachweis.

Häufige Fragen

Fragen zur Vorlage „Leerschott (Reserveabschottung) in Schachtwand"

Mehr als eine Vorlage

Was ProtocolHero zusätzlich für dich übernimmt

Eine Vorlage allein ist erst der Anfang – ProtocolHero macht aus jedem Protokoll einen durchgängigen digitalen Workflow mit KI-Unterstützung, Workflow-Freigaben und revisionssicherem Archiv.

HERO Assistant – KI-Chat für Dokumentenerstellung

Der HERO Assistant ist der eingebaute KI-Chat von ProtocolHero. Du kannst per Spracheingabe ein komplettes Dokument anlegen lassen oder ein bestehendes PDF, Foto oder Word-Dokument hochladen – die KI liest die Struktur aus und baut eine wiederverwendbare Vorlage daraus.

Auto-Fill aus Sprache, Foto und Datei

Beim Ausfüllen kannst du das Dokument per Sprachsteuerung diktieren – die KI ordnet die Inhalte automatisch den richtigen Feldern zu. Oder du lädst Fotos, Scans, Verträge, Datenblätter oder Ausweise hoch: Der HERO Assistant extrahiert die Daten und befüllt das Formular vor – du prüfst und unterschreibst.

Foto- und Video-Upload direkt im Dokument

Zu jedem Bauteil, Messpunkt oder Schadensbild kannst du Fotos und Videos direkt aus der App anhängen. Videos sind besonders nützlich, wenn ein Schadensbild dynamisch ist – ein einzelnes Standbild würde den Befund nicht ausreichend dokumentieren.

Kommentare als Aufgaben – intern und mit dem Kunden

Jede Position im Dokument kann kommentiert und als Aufgabe an einen Kollegen, an dich selbst oder direkt an den Kunden zugewiesen werden. Kommentare können wahlweise rein intern bleiben oder im freigegebenen Kundenlink mitgeteilt werden.

Workflow: Bearbeiter zuweisen, Prüfer freigeben

Dokumente lassen sich an Kollegen weiterleiten und können einen festen Prüfer haben, der die letzte fachliche Freigabe erteilt, bevor das Dokument unterschrieben oder an den Kunden geht.

Activity-Log für lückenlose Nachvollziehbarkeit

Jedes Dokument hat einen vollständigen Aktivitäts-Verlauf: Wer hat wann was geändert, kommentiert, hochgeladen, freigegeben, unterschrieben. Das Log ist auf Wunsch auch im Kunden-Freigabelink sichtbar – ideal für Auditoren, Versicherer und Kunden.

Eindeutige Protocol-ID je Dokument

Jedes Dokument bekommt automatisch eine eindeutige Protocol-ID, mit der es sich zweifelsfrei referenzieren, verlinken und im Audit-Trail wiederfinden lässt.

Automatische Berichts-Nummerierung

Neu

Fortlaufende, lückenlose Berichts-Nummern (z. B. Protokoll-2026-001, 002, 003 …) je Dokumenttyp und Kunde – ohne manuelles Vergeben, ohne Dubletten.

Web-Formular & Inbox

Neu

Vorlagen lassen sich als öffentliches Web-Formular auf der eigenen Website einbinden – ein ausgefülltes Dokument landet automatisch in deiner ProtocolHero-Inbox zur Weiterbearbeitung.

QR-Code-Etiketten für Anlagen und Bauteile

Neu

QR-Code-Etiketten pro Anlage, Bauteil oder Abschottung, die beim Scannen direkt das hinterlegte Protokoll, die Historie und alle Wartungs- bzw. Prüfdokumente öffnen.

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